Sonntag, 9. Oktober 2011

Pilgern a.d. Rhein Camino



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Rolandseck - Bad Breisig
Petrus muss ein Pilger sein, denn das angekündigte Atlantiktief schüttete sich nicht am vergangenen Sonntag auf dem Rhein Camino Etappe Rolandseck - Bad Breisig aus.
Pilgern boomt, besonders auf den NRW Pilgerwegen. Was macht die Faszination des Pilgerns aus?
Pilgern ist nicht Wandern! Wandern bedeutet vor allem ruhiges Vorankommen; Pilgern ist ein bewegtes Innehalten. Oder anders ausgedrückt: Man wandert mit den Füssen, aber man pilgert mit dem Herzen!
So dachte auch die 17 köpfige Pilgergruppe des Netzwerk-Dormagen 55 plus und fürchtete sich nicht die 16 325 Schritte unter die Füße zu nehmen.
Pilgern bedeutet auch Genießen, sagte sich Wolfgang Pries, der Pilgerführer der Gruppe, und dachte sich wieder einen „Leckerbissen" aus. Nachdem die Pilger den Künstlerbahnhof Rolandseck aus dem Jahre 1856 verlassen hatten,



ging es vorbei am Schloss Marienfels 1859 (Thomas Gottschalk) zur Apollinariskirche nach Remagen. Hier wurde die Gruppe ganz besonders vom Pater Barthalome' begrüßt und zum Kaffee und Kuchen im Kloster eingeladen. Bevor die Pilgertour weiter ging, betraten die Pilger die Apollinariskirche noch einmal und holten sich nach der Pilger - Andacht auch den Segen. Mit einem gemeinsamen Lied, begleitet von einer Nonne mit Gitarre, verabschiedeten sich die Netzwerk Pilger und begaben sich weiter auf dem Rhein Camino in Richtung Bad Breisig.
Entlang der Remagener Rhein – Promenade vorbei an der Ludendorff Brücke, der Ahrmündung, kamen alle überglücklich mit vielen Glückshormonen im Rucksack in Bad Breisig an.

Bei unserem abschließenden gemeinsamen Pilgerplausch schlug Annerose Seidel vor, ob die Pilgergruppe am 21. Juli 2012 die Apollinaris Wallfahrt besuchen sollte.
Die nächste Pilgertour findet am Samstag 12. November 2011 statt und führt durchs Düsseltal bis ins Neandertal.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: Rolandseck
[Wolfgang Pries]

Donnerstag, 1. September 2011

Pilgern a.d. Rothaarsteig


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Rothaarsteig
Neue Dimension des Pilgerns

„Riechen, Probieren, Schauen, Hören, Fühlen!"
Mit allen Sinnen Natur genießen. Sich auf die Sinnlichkeit des Waldes einlassen und sich öffnen für die Geräusche und Gerüche einer einzigartigen Landschaft – der Rothaarsteig bietet eine neue Dimension.
Im Forsthaus an der Lahnquelle mitten im Quellgebiet des Wittgensteiner Landes hatten die Netzwerker 55plus aus Dormagen ihr Quartier für 2 Tage aufgeschlagen.
Die Wanderschuhe wurden an der Obernautalsperre geschnürt und los ging es auf dem „Weg der Sinne", wie der Rothaarsteig auch genannt wird. Wolfgang Pries, der Pilgerführer, verwies auf die einzigartige Landschaft und führte die Gruppe vorbei an den Lahn-, Ilse-, Ilm-, Sieg- und Ederquellen bis zur nassauischen Burganlage der Ginsburg aus dem 13. Jahrhundert.

Bei idealem Pilgerwetter gefiel es der Gruppe so ausgezeichnet, dass Gisela Kaspers den Vorschlag machte, im nächsten Jahr den ganzen Rothaarsteig 154 km zu pilgern. Die 55plus-Gruppe einigte sich dahingehend, dass im Frühjahr, Herbst und Winter jeweils eine 3 Tagestour durchgeführt werden soll.


Wie allgemein üblich, wurde die abendliche Stimmung dahingehend genutzt, um die nächste Pilgertour auf dem „Rhein Camino" im Oktober zu planen.


Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos:  Rothaarsteig
[Wolfgang Pries]


Samstag, 9. Juli 2011

Pilgern a.d. Burscheider Schluchtenweg


Burscheider Schluchtenweg
Heute könnte die Pilgertour auch „ein perfekter Tag" heißen.
Wie angekündigt trafen sich 16 Pilgerfreunde der Gruppe Pilgern vom Netzwerk-Dormagen 55plus. Startpunkt war der Thomashof bei Burscheid - Kaltenherberg. Wie es sich für echte Pilger gehört, haben alle ihre Pilgerschuhe geschnürt und es ging gleich über saftige Viehweiden in den Wald. Auf gewundenen Pfaden ging es ins schattige Eifgenbachtal. Die Wege unterwegs waren sehr gut zu gehen, manchmal aber steil, steinig oder wurzelübersät.

Alle Pilgerfreunde waren begeistert von dem „schattigen Burscheider Schluchtenpfad", der weiter entlang der Dhünn bis zum Altenberger Dom führte. Am Altenberger Dom, häufig auch der "Bergische Dom" genannt, wurde eine längere „Brotzeit aus dem Rucksack" eingeplant.



Wie allgemein üblich kommuniziert die Gruppe prächtig und alle haben den Eindruck gewonnen, hier bewegungsfreudige Pilgerfreunde gefunden zu haben. Interessierte Personen werden herzlich von der Gruppe aufgenommen.
Der obligatorische Abschluss der Tour fand diesmal in dem rustikalen Bauern-Cafe (Thomashof) statt. Die Pilgergruppe kommunizierte miteinander und genossen die verschiedenen „Leckereien", die der Bauernhof zu bieten hatte.



Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos:  Pilgern 9.7.2011
[Wolfgang Pries]

Samstag, 11. Juni 2011

Pilgern a.d. Rhein Camino BonBonn



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Kulisse am Bonner Wasserwerk
Ein BonBonn für die Pilger
die Erlebnisstadt Bonn mit Rheinromantik, Spuren der Römer, romanische und gotische Kirchen und Schlösser, Botschaftsresidenzen und Ex - Regierungsviertel. Rundum intakte Natur: Rheintal mit Naturpark Siebengebirge, Weinkultur am Rhein und viele weitere Bonbon(n)s.
Buen Camino, mit diesen Worten begrüßte Wolfgang Pries, seine Pilgerfreunde vom Netzwerk Dormagen zur 6. Etappe der Pilgertour 2011.
Knapp aus dem Zug ausgestiegen und schon tauchte die Pilgergruppe ein, in die Rheinromantik vergangener Jahre. Vorbei am ehemaligen Sitz des Bundespräsedenten Villa Hammerschmidt, Palais Schaumburg, Bundeskanzleramt, Wasserwerk ging es in den Freizeitpark Rheinaue dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau 1979.

Beim Blick über den Rhein sahen wir im Siebengebirge das Gästehaus Petersberg, den meistbestiegenen Berg der Welt der Drachenfels mit 321 m Höhe und seiner Silhouette.
In traumhafter Lage - hoch über dem Rhein am Hang des Drachenfels - erhebt sich das imposante Schloss, das 1881 - 84 vom Bonner Gastwirtssohn, dem späteren Baron Stephan von Sarter erbaut wurde.
Die Pilgertour ging weiter an geschichtsträchtigen Häusern wie z.B. Haus Catanjes (Bundesschatzministerium), Schaumberger Hof "Die Lindenwirtin von Plittersdorf" zur Blütezeit verkehrten hier nicht nur Professoren und Studenten sondern Prinz Albert von Coburg lernte hier auch Queen Victoria 1839 kennen die er 1840 heiratete.
Wer kennt nicht das Rheinhotel Dreesen? Von Kaiser Wilhelm bis Adenauer verkehrten hier alle politischen Größen und es wurde auch "Weltgeschichte" geschrieben.

Am Bahnhof Rolandseck, dem klassigen Juwel Mitte des 19. Jahrhundert, endete unsere Rhein Camino Tour. Wir stiegen in die ehemalige Privatbahn und fuhren mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Dormagen zurück.


Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: Pilgern 11.6.2011

[Wolfgang Pries]

Freitag, 13. Mai 2011

Pilgern i.d. Urdenbacher Kämpe


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Schloss Benrath
Unter dem Motto „Schnupperpilgern in der Nachbarschaft" trafen sich 31 Pilger–Wanderer am Schweinebrunnen der Feste Zons. Historisch wurden sie von „Friedrich von Saarwerden" verabschiedet und schon ging es auf zur Exkursion in die Urdenbacher Kämpe. Vorbei am ehemaligen Römerkastell Haus Bürgel wanderte die Gruppe Pilgern des Netzwerk-Dormagen 55plus in die Rhein-Auenlandschaft.
Angelika Schmitz wußte zu berichten, dass man hier noch eine fast unberührte Natur vorfindet und dies bei guter Stimmung und Atmosphäre.
Gespickt mit zusätzlichen Höhenpunkten besuchte die Gruppe die 300 jährige ev. Kirche in Urdenbach und pilgerte dann weiter zum Lust und Jagdschloß Benrath. Im „Schloßgarten" der „Orangerie" glaubte man auf der Bundesgartenschau zu sein; denn ein Blumenmeer verzauberte die Sinne.


Inspiriert von der Europäischen Gartenkunst führte der Pilgerführer Wolfgang Pries die Gruppe weiter durch den englischen und französischen Garten.
Zum Ausklang der 15 km langen Tour kehrte die Gruppe noch zum obligatorischen Plausch im Landgasthof „Haus Anleger" ein.




Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos:  Urdenbacher Kämpe
[Wolfgang Pries]

Samstag, 16. April 2011

Dernauer Weinfrühling

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auf dem Krauskopf
Mit einem Glas Rotwein begrüßte Wolfgang Pries die Gruppe aus dem Kreis Neuss am Bahnhof Rech und erklärte die Pilgerstrecke. Entlang des Rotweinwanderweges ging es nach Dernau und weiter zum Wahrzeichen, dem Aussichtsturm, auf dem Krausberg. Pries betonte, dass niemand es versäumen sollte, ihn zu besteigen.


Die deutsche Weinkönigin 2010/11 Mandy Grossgarten hieß alle Dormagener Netzwerk Pilgerer auf dem Brunnenplatz von Dernau „Herzlich Willkommen"


Wenn an der Ahr der Frühling erwacht, dann ist es wieder Zeit nicht nur die interessante Natur zu erleben sondern auch den spannenden Wein aus dem neuen Jahrgang. So dachten die junggebliebenen Pilger aus dem Netzwerk-Dormagen 55plus.
15 Personen pilgerten in gelockerter Runde dem strategischen Punkt entgegen und eroberten diesen. Am „Runden Tisch" wurden die Rucksäcke ausgepackt und mit allerlei „Köstlichkeiten" gedeckt.

In guter, weinseliger Stimmung begab sich die Gruppe am späten Nachmittag wieder auf den „Abstieg" und beschlossen, dass am 14. Mai, das Pilgerziel Dabringhausen an der Dhünntalsperre ist.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: Pilgern 16.4.2011

Sonntag, 13. März 2011

Auf zum Troodelöh



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10:00 Uhr auf dem Parkplatz Bahnhof Dormagen. Die Meteorologen sagen einen trockenen Tag, mit zeitweise sonnigen Abschnitten voraus. Ideale Voraussetzungen, um die „Grüne Lunge" von Köln zu besuchen.
22 wanderfreudige Alpinisten / -innen der Netzwerk-Dormagen 55plus Gruppe hatten sich hier eingefunden. Die Teilnahme an dieser Exkursion setzte schon den uneingeschränkten Willen voraus, physisch und psychisch sein Letztes zu geben, wenn einem der Berg alles abverlangt. Schließlich war der Monte Troodelöh angesagt. Der höchste Berg Kölns!



Nach kurzer Begrüßung durch den Pilgerführer Wolfgang ging es weiter zum eigentlichen Ausgangspunkt, dem Waldparkplatz "Kinderdorf" in Refrath, Rather Weg. Hier, in sicherer Entfernung zur Steilwand, hatten weitere Teilnehmer ihr Biwak schon aufgeschlagen.
Insgesamt folgten 22 Erwachsene und 1 Nachwuchsalpinist dem Ruf der Berge. Nach Prüfung der Ausrüstung auf Sicherheit und Vollständigkeit, setzte sich der Tross der Gipfelstürmer gegen 10:45 Uhr, zunächst noch in gelockerter Formation in Bewegung.



Während der Informationspause konnte die Gruppe Kraft für den weiteren Anstieg sammeln. Allmählich wurde es steiler. Die Seilschaften klebten förmlich in der Wand. Endlich war es dann so weit. Fast an der Baumgrenze angelangt, sahen die Pilger ihn; - den Gipfelstein des Monte Troodelöh. Sie waren da! Erschöpft aber glücklich! 118,04 m ü.NN.!!
Der Bergführer erinnert, warum Troodelöh? Am 12.11.1999 (das Datum sagt schon manches) machten sich die 3 stadtkölnischen Mitarbeiter Michael Troost, FriedrichDedden und Kai Löhmer aus einer Laune heraus, in Hochgebirgsequipment auf den Weg und bestiegen den höchsten aber bis dahin völlig unbekannten Punkt Kölns. Als Spaß geboren und durch manche Presse wirkungsvoll in Szene gesetzt, wurde diese Erhebung schnell zu einer Kultpilgerstätte. Irgendwann kam es dann zur Namensfindung für diesen Hügel. Das Ergebnis einer Umfrage war, die 3 Erstbesteiger dadurch zu ehren, indem man die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen zu einem tragbaren Wort zusammenfügte. Heraus kam Troodelöh.
Nach einem Eintrag im Gipfelbuch und einem Gipfelstempelabdruck als Erinnerung machte sich die Gruppe an den Abstieg. Auf einem vorgelagerten Felsplateau fanden alle Zeit für eine kurze Rast.
Nur noch wenige hundert Meter bis zu unserer Basisstation.
Hier dankte „Unbekannt", im Namen aller Teilnehmer unserem Pilgerführer Wolfgang Pries für diese tolle Wanderung. Auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön und ein freundliches „Buen Camino!"

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: Pilgern 13.3.2011

[Wolfgang Pries],