Montag, 13. September 2010

Kultur in Bewegung „... komm, pilgern!"



2010_09_12_Pilgertour_Tag_des_Denkmals_16a
Zollfeste Zons
Pilgern auf dem Jakobsweg rund um Zons hieß es am „Tag des offenen Denkmals" Es bedurfte keiner Frage und schnell hatten sich 23 Pilgerfreunde zusammengeschlossen und nahmen die Tour unter die Füße. Schon im Mittelalter war der Rhein eine der größten Handelsstraßen und damit führte auch der Jakobsweg an der Feste Zons vorbei.
Die Pilger suchten nach einer dem Mittelalter entsprechenden Weglösung und fanden die in der Kobination des Jakobsweges und dem Treidelpfad. Vorbei am Myriameterstein (Stromkilometer 717.480) ging es zunächst zur „Orderstation Pi Wipp" wo anschließend der Jakobsweg wieder fester Bestandteil wurde.
Herr Waldeck, vom Heimat und Verkehrsverein Zons, stellte den Pilgern die Ausstellungsräume der Information zur Verfügung. Ein gemütlicher Plausch rundete das „Sonntag – Pilgern" mit einem Pilgersnack ab.
Wolfgang Pries bedankte sich bei der Pilgergruppe für Ihr Interesse und gab den Pilgern die Empfehlung mit auf den Weg die Zonser Denkmäler einmal genauer anzuschauen; denn die historischen Gebäude und Kulturdenkmäler luden förmlich dazu ein. So machten sich die „Camino Pilger" weiter auf den Weg um altbewährtes neu zu entdecken.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: Pilgern 12.9.10
[Wolfgang Pries]

Sonntag, 22. August 2010

7. Pilgertour auf der Kaiserroute



Siebte_Pilgertour_01
Neandertalmuseum
Auf den Spuren der Neandert"h"aler!
„Zons ist nicht das Ziel des Pilgerweges, es ist der Anfang" Die Pilgergruppe des Netzwerkes Dormagen und deren Freunde Rhein Camino aus dem Kreis Neuss trafen sich zur traditionellen monatlichen Pilgertour am Schweinebrunnen in Zons. Nachweislich, durch den Fund der Jakobsmuschel in der „Feste Zons," (16. bis 18. Jahrhundert) pilgerten auch hier die Jäger und Sammler.
20 000 Schritte bei sommerlichen Temperaturen 27 ° C waren erforderlich um die Zeit des Mittelalters (Zons) und der Steinzeit (Neandertal) zu überbrücken.
Der Weg der Neuzeit Pilger führte vorbei an der Zonser Jakobsweg Stele, des Rhein, Schloss Benrath, Düsseldorfer Stadtwald, Elbsee, nach Erkrath. An der Düssel entlang ging es ins Museum, wo die Pilgergruppe sich mit den Neandertalern austauschte.
Nach alter Sitte wurde dann die S Bahn im Neandertal bestiegen und die nächste Pilgert-Tour für den 12. September 2010 (Tag des Denkmals) festgelegt.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: 7. Kaiser-Route
[Wolfgang Pries]

Sonntag, 18. Juli 2010

6. Pilgertour auf der Kaiser Route



2010_07_17_Sechste_Tour
17. Juli 2010
Pilgern ist das schönste Abenteuer!
Große Worte, wenn die Netzwerk Pilgergruppe Buen Camino, von Kloster zu Kloster pilgert. Das „Kloster – Abenteuer" haben sich 20 neugierige Pilger nicht entgehen lassen und marschierten so von der Abtei Brauweiler zum Kloster Knechtsteden.
Im wahrsten Sinne des Wortes „Mit Feuer und Flamme" pilgerte und wanderte die Gruppe durch Wiesen und Wälder entlang der „Kaiser Route" oder den entsprechenden Pilgerwegen. Erstmalig ist auch Heinz Schneider, der Chef der 55 Plus Netzwerker, mit gepilgert. Er berichtete, das Gefühl zu haben, angekommen zu sein; denn Pilger wollen sich ausruhen, einmal die Verantwortung abgeben, sich um nichts als um sich selbst zu kümmern.
Spätestens nach der Brotzeit im Chorbusch hatten alle Pilger das Gefühl, dass sie als Gast gekommen und als Freund bei der nächsten Pilgertour von der „Feste Zons"; Schloss Benrath; Unterbacher See bis ins Neandertal „Herzlich Willkommen" sind.
Nach 20 km endete die Pilgertour an der Matthäuskirche Delhoven, wo die Kaffeetafel schon gedeckt war. Mit einem Glücksgefühl der Zufriedenheit und der seelischen Ausgeglichenheit verabschiedete sich die Pilgergruppe und freut sich schon auf den 21. August 2010.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: 6. Kaiser-Route
[Wolfgang Pries]

Montag, 21. Juni 2010

5. Pilgertour auf der Kaiser-Route



P1040041-1_W_Pries

Es gibt viele verschiedene Erfahrungsberichte und Erzählungen von Pilgern, die den Jakobsweg gegangen sind. Eines haben sie allerdings gemeinsam: alle sind sich einig, dass der Pilgerweg jeden fesselt und beeinflusst.
Ja, beeinflusst haben die Pilgerwege in NRW auch die Dormagener Netzwerk-Pilger die bereits zum 12. mal ihre Samstags-Pilgertour unter die Füße genommen haben. 25 Pilgerfreunde aus dem Kreis Neuss schnürten wieder ihren Rucksack und trafen sich am Ausstiegpunkt der letzen Pilgertour in Horrem im Erftkreis Bergheim.
Abseits des Weges ging es durch den rekultivierten Kottenforst Ville bis zur Abtei Brauweiler. Eine internationale Pilgergemeinschaft traf sich in der Abteikirche St. Nikolaus, wo bereits niederländische Pilgerfreunde warteten. Eine gemeinsame Andacht rundete die Pilgertour ab.
Das von Herrn Voosen gestiftete Pilgerbrot teilten sich, bei Kaffee und Tee, alle Pilger im Kaisersaal der Abtei. Den Niederländern wünschten alle „Buen Camino" (Guter Weg); denn diese Pilgergruppe wanderte weiter zum Kölner Dom.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: 5. Kaiser-Route
[Wolfgang Pries]

Donnerstag, 13. Mai 2010

4. Pilgertour auf der Kaiser-Route



Schlo_Bergerhausen_W_Pries
Burg Schloss Bergerhausen.
Pilgern das Glück des Gehens
Pilgern boomt, besonders auf den NRW Pilgerwegen. Was macht die Faszination des Pilgerns aus?
Pilgern ist nicht Wandern! Wandern bedeutet vor allem ruhiges Vorankommen; Pilgern ist ein bewegtes Innehalten. Oder anders ausgedrückt: Man wandert mit den Füssen, aber man pilgert mit dem Herzen!
So dachte auch die Netzwerk Pilgergruppe Dormagen – Neuss die die 4. Etappe der Kaiser Route ab Düren unter die Füße genommen hat. 20 000 Schritte begleiteten diese Tour bis nach Kerpen der Geburtsstadt Adolf Kolping „oder" besser bekannt Michael Schumacher's.
Auf der Pilgerstrecke durchquerte die Gruppe den Ort Merzenich dessen bekannte St. Laurentius Kirche vom Pfarrer Dieter Hamachers interessant erklärt wurde. Mit einem gemeinsamen Gebet schickte dieser uns auf den weiteren Weg. Die „Neffelbachauen" begleiteten uns bis zum Burg Schloss Bergerhausen. Die Wasserburg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und war der Stammsitz der Ritter von Bergerhausen. Nachdem Joachim Baumert den Pilgern die „Deutschordensburg" erklärt hatte pilgerte die Gruppe weiter zum Endziel dieses Tages Kerpen.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: 4. Kaiser-Route
[Wolfgang Pries]

Samstag, 10. April 2010

3. Pilgertour auf der Kaiser-Route



3._Kaiser_Route_April_2010-35_2
Auf den Spuren der Pilger
Pilgern, wandern, spazieren. Schon vor Jahrhunderten gingen die Menschen auf historischen Wegen. Sie ließen den Alltag hinter sich, um zur Ruhe und mit sich ins Reine zu kommen. Im Europa des Mittelalters wallfahrteten Pilger weite Strecken, immer auf dem Weg zu heiligen Stätten, zu Gott und natürlich zu sich selbst. Heute sieht der moderne Pilger dies in einer etwas anderen Form; denn die Pilgergruppe um Wolfgang Pries herum, pilgert jeden Monat einmal auf der Kaiser Route und auf dem Jakobswegen in NRW. Das Interesse an der Pilgerei ist nach wie vor sehr groß. 30 Pilger gingen den beschwerlichen Weg von Langerwehe durch den Meroder Wald zur Laufenburg.
Frau Koss, die 1. Vorsitzende des Verkehrsverein Langerwehe, holte die Gruppe persönlich vom Bahnhof ab und begleitete diese bis zum Töpfermuseum. Hier wurde die Pilgergemeinschaft aus dem Kreis Neuss, vom Töpfermeister Matthias Kurtz mit seinem Pilgerhorn empfangen. Nachdem er der Gruppe die Geheimnisse der Langerweher Töpferkunst erklärte, ging diese auf den 17 km langen Pilgerweg.
Der Kunsthistoriker Joachim Baumert klärte die Pilgergemeinschaft über die Schutzburg aus dem 12. J. auf. Entlang des Franzosenkreuz ging es vorbei am Kloster Schwarzenbroich dass 1887 einem verheerenden Brand zum Opfer viel. Weitere Höhepunkte dieser Pilgertour war das Schloss Merode dass sich heute noch im Privatbesitz befindet. (www.schlossmerode.de)
Die Pilgertour endete im Seniorenzentrum Wehebachtal. Die eigens für die Pilger eingedeckte Cafeteria rundete den sonnigen Tag ab. Dies war eine gelungene Pilgerwanderung und alle Pilger sind der Meinung, das ist Lust auf mehr.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: 3. Kaiser-Route
[Wolfgang Pries]

Samstag, 6. März 2010

2. Pilgertour auf der Kaiser-Route



Zweite_Tour_P1030373_1
Kloster Wenau
Pilgern Live
„Jetzt ist es aber genug!“ hören die Netzwerk - Pilger in den letzten Wochen immer wieder. Fast war der Frühling da und schon wieder eine Überraschung bei der 2. Pilgertour auf der Kaiser Route. Der Wetterbericht kündigte für den Pilgertag Schnee, Regen und Sturm an. Das  kann ja heiter werden, dachten sich die Organisatoren. Nichts da, Petrus muss ein Pilger sein; denn wieder trotzten 25 Pilger dem Wetter nur eine gute Seite ab. Sonnenschein bei klarem Himmel und einer geschlossenen Schneedecke, bescherte eine fröhliche Stimmung in der Gruppe.
Die erste große Überraschung erlebten die Pilger im Eschweiler Stadtpark. Das idyllisch gelegene Restaurant „Bohler Heide“ tauchte auf und was lag näher als die  „Brotzeit“ zu genießen.
Nichts ist schöner zu schätzen als den Wert des Tages dachten sich die Pilger auf der 17.7 km langen Wanderung in Richtung Schevenhütte. Das schöne der Pilgertour ist die Kombination zwischen Jakobsweg und Kaiser Route. Weiter entlang des Flusses Wehebach eröffnete sich der Blick in das Kloster Wenau, wo der Klosterführer Joachim Baumert einige Dinge von der Entstehung des Prämonstratenser Klosters, dem so genannten Damenstift berichtete.
Wie im allgemeinen üblich plauschte die Gruppe über das Tageserlebnis in einer abschließenden gemütlichen Pilgerrunde und beschloss, die nächste Tour am 10. April in Langerwehe zu beginnen.

Eine Bilderserie können Sie anschauen in der Rubrik Fotos: 2. Kaiser-Route
[Wolfgang Pries]